Unterseekabel

Die {{count}} Telekommunikationskabel der Welt — Länge, Inbetriebnahme, Eigentümer und Landepunkte

Das Netz der untermeerischen Telekommunikationskabel: die auf dem Meeresboden verlegten Glasfasern, die nahezu den gesamten interkontinentalen Internetverkehr tragen. Satelliten übernehmen entgegen einer verbreiteten Vorstellung nur einen geringen Anteil. Jedes Kabel wird durch Länge, Inbetriebnahmejahr, Eigentümer und Anlandepunkte beschrieben.

Trassen, Anlandungen und technische Datenblätter von TeleGeography (Submarine Cable Map), der Referenz der Branche. Wesentlicher Punkt: Die veröffentlichten Trassen sind SCHEMATISCH. Der genaue Kabelverlauf ist ein Betriebsgeheimnis, das keine offene Quelle preisgibt — die Karte zeichnet ein Netz, keinen Verlegeplan. Längen und Daten stammen dagegen von den Betreibern. Geplante oder in Verlegung befindliche Kabel sind gestrichelt dargestellt.

Die Geopolitik des Netzes machen die Anlandepunkte aus, mehr noch als die Trassen: Einige Engstellen — Rotes Meer, die Zugänge zu Ägypten, die Straße von Malakka, der Ärmelkanal — bündeln eine beträchtliche Zahl von Kabeln, und ein Schaden dort hat kontinentale Wirkung.

Die Eigentümerschaft hat sich binnen eines Jahrzehnts gewandelt: Früher von Konsortien der Telekommunikationsbetreiber finanziert, werden die Kabel heute weitgehend von Google, Meta, Amazon und Microsoft getragen, die einen wachsenden Anteil der transatlantischen und transpazifischen Kapazität selbst besitzen. Brüche sind häufig — mehr als hundert im Jahr — und meist unbeabsichtigt: Anker und Schleppnetze, nicht Sabotage.